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  1. Was ist die Antibabypille und wie wirkt sie?
  2. Welche Formen der Antibabypille gibt es?
  3. Was kostet die Antibabypille?
  4. Wie muss ich die Antibabypille einnehmen?
  5. Ist die Einnahme der Pille unbedenklich?
  6. Welche Pille ist die richtige für mich?
  7. Der Pillenvergleich - Was, wenn meine Pille nicht verfügbar ist?
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Die Antibabypille, kurz auch Pille genannt, ist ein Medikament zur Empfängnisverhütung. In Deutschland wird sie von rund 7 Millionen Frauen genutzt und ist damit das beliebteste hormonelle Verhütungsmittel.

Sie erhält ihre Wirkung durch die Verhinderung des Eisprungs (Ovulation). Mit einem Pearl-Index von 0,1 bis 0,9 gehört sie zu den sichersten Verhütungsmethoden.

Die Pille wird einigen Frauen auch aufgrund möglicher positiver Nebeneffekte verschrieben, beispielsweise um Menstruationsbeschwerden sowie heftige bzw. unregelmäßige Blutungen oder starke Schmerzen zu lindern. Der nun regelmäßige Zyklus kann dabei die Blutungsdauer und -stärke reduzieren.

Einige Pillen werden aufgrund ihrer hormonausgleichenden Wirkung außerdem dazu eingesetzt, Hautprobleme wie Akne zu behandeln. Die Antibabypille ist rezeptpflichtig.

Was ist die Antibabypille und wie wirkt sie?

Die Antibabypille ist die gängigste Art der Empfängnisverhütung. Wie alle hormonellen Verhütungsmittel ist die Pille rezeptpflichtig und sollte in der Erstverschreibung auch immer von einem Gynäkologen nach vorhergehenden Tests verschrieben werden.

Was ist die Pille?

Die Pille, auch Antibabypille oder Verhütungspille genannt, ist ein Arzneimittel zur Empfängnisverhütung. Darüber hinaus kann sie Patientinnen verschrieben werden, um Menstruationsbeschwerden wie heftige bzw. unregelmäßige Blutungen oder starke Schmerzen zu lindern. Dazu gehört auch das prämenstruelle Syndrom, kurz PMS. Die Pille kann dabei helfen, starke Beschwerden, die vor der Periode auftreten, abzuschwächen.

Die Antibabypille wird zudem Frauen verschrieben, welche unter Endometriose (gutartige Wucherung der Gebärmutterschleimhaut) leiden. Dabei sollen die Schmerzen während der Regelblutung gemindert werden.

Durch die Einnahme der Antibabypille wird der Zyklus regelmäßig. Die Blutungsdauer und –stärke kann abnehmen. Einige Pillen werden aufgrund ihrer hormonausgleichenden Wirkung außerdem dazu eingesetzt, um Hautprobleme wie Akne zu behandeln.

Die Antibabypille ist rezeptpflichtig. Um Anfahrt und Wartezeit in der Praxis zu umgehen, können Sie sich bei uns schnell und unkompliziert ein Rezept ausstellen lassen.

Das bewirkt die Antibabypille im Körper

Die Antibabypille enthält Hormone, die den natürlichen weiblichen Geschlechtshormonen sehr ähnlich sind. Ihre Einnahme führt zu einem konstanten Hormonspiegel.

Die Pille wirkt auf drei Weisen

  1. Zum einen werden durch die enthaltenen Hormone der Eisprung und die Eireifung unterdrückt. Durch die regelmäßige Einnahme dieser Hormone wird der Hormonspiegel kontinuierlich hoch gehalten. Als Ergebnis wird eine Hormon "Spitze" im normalen Zyklus verhindert, die eigentlich den Eisprung auslöst.

  2. Außerdem wird der Zervixschleim der Frau verdickt. Es bildet sich ein Schleimpfropf am Eingang der Gebärmutter, welcher das Eindringen von Spermien verhindert.

  3. Zuletzt wird das Wachstum der Gebärmutterschleimhaut gehemmt, was die Einnistung einer befruchteten Eizelle unmöglich macht. Bei regelmäßiger Einnahme der Pille ist also ein zuverlässiger Empfängnisschutz gewährleistet.

Grafik: Wie wirkt die Antibabypille? 1. Hemmung Eisprung, 2. weniger Gebärmutterschleimhaut, 3. zähflüssiger Schleim.

Welche Formen der Antibabypille gibt es?

Antibabypillen unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Wirkstoffe und Dosierung sowie der ihr angedachten Einnahmedauer. Sie können daher anhand dieser drei Faktoren klassifiziert und gegenübergestellt werden. Die verschiedenen Pillen werden in 3 Typen unterteilt:

  • Minipillen

  • Kombinationspillen

  • Mikropillen (niedrig dosierte Kombinationspillen)

Einphasen- und Mehrphasenpille

Hinsichtlich der Hormondosierung lassen sich die Einphasen- und Mehrphasenpillen unterscheiden. Bei den Einphasenpillen enthält jede Tablette im Blister den gleichen Anteil an Hormonen. Sie wird in Deutschland am häufigsten verschrieben. Bei Mehrphasenpillen hingegen verändert sich der Hormongehalt von Tablette zu Tablette. Daher ist die korrekte Reihenfolge der Einnahme des Medikaments von großer Bedeutung.

Mehr zu den verschieden Pillenarten

Einnahmeschemas für die Pille

Für die Pille gibt es verschiedene Einnahmeschemas, die sich aus der Kombination an Pillen mit Wirkstoffen und einer darauffolgenden Einnahmepause oder Einnahme von Placebos, zusammensetzten. Diese Lauten: 21+7, 24+4, 26+2

Am häufigsten vertreten ist bezüglich der Einnahmedauer von Antibabypillen das Schema 21+7. Es wird ein Blister mit 21 Pillen durchgängig eingenommen und danach eine einwöchige Pause eingelegt, in der die Monatsblutung auftritt. Ein weiteres Schema nennt sich 24+4. Hierbei wird 24 Tage lang jeweils eine hormonhaltige Tablette eingenommen und daraufhin vier Tage lang ein Placebo. Mehrphasenpillen werden zudem oftmals nach dem Schema 26+2 eingenommen. Die 26 Pillen steigern sich dabei in ihrer Hormonkonzentration. Nach Einnahme dieser Tablette in der richtigen Reihenfolge müssen zwei Placebopillen zu sich genommen werden.

Was kostet die Antibabypille?

Die Kosten für verschreibungspflichtige Verhütungsmittel (z. B. Antibabypille, Dreimonatsspritze, Verhütungsring) werden bis zum vollendeten 22. Lebensjahr durch die gesetzlichen Krankenkassen getragen.

  • Bis zum 18. Geburtstag werden die Kosten komplett übernommen.

  • Ab dem 18. bis zum 22. Geburtstag wird eine Zuzahlung von 5 bis 10 Euro fällig.

  • Ab dem 22. Geburtstag müssen die Kosten selber getragen werden.

  • Bei Privatversicherten werden die Kosten üblicherweise nicht übernommen.

  • Ausnahmen bestehen, wenn die Antibabypille nicht als Verhütungsmittel, sondern z. B. für eine Therapie von Akne verschrieben wurde.

Die tatsächlichen Kosten für die Antibabypille sind von mehreren Faktoren abhängig:

  • Bei größeren Abpackungen (6 x 21 Stück) ist der Preis pro Monat geringer.

  • Die enthaltenen Wirkstoffe haben einen Einfluss auf den Preis.

  • Die Preise für Medikamente mit identischen Wirkstoffen können zwischen den verschiedenen Herstellern und Anbietern variieren.

Die Kosten für eine 28-tägige Anwendung der Antibabypille bewegen sich in einer Spanne von knapp 4 Euro bis über 20 Euro.

Wie muss ich die Antibabypille einnehmen?

Das Vorgehen bei der Einnahme der Antibabypille richtet sich nach der Art des Verhütungsmittels. Je nach Pille unterscheidet sich die Menge der Tabletten pro Blister und damit die Einnahmedauer. Bei einigen Pillen ist auch aufgrund des differierenden Hormongehalts die Reihenfolge der Medikamenteneinnahme zu beachten. Zur weiteren Unterscheidung lesen Sie bitte die Informationen zuvor unter "Welche Formen der Antibabypille gibt es?".

Die meisten Pillenpackungen enthalten Blister mit jeweils 21 Tabletten. Hier nimmt man drei Wochen lang eine Tablette täglich, daraufhin folgt eine 7-tägige Pillenpause, in der auch die Blutung einsetzt. Dann wird mit dem nächsten Blister begonnen. Wenn die Pille pro Blister 28 Tabletten enthält, wird keine Pause eingelegt, da 7 der 28 Pillen Placebos sind.

Nehmen Sie täglich eine Tablette. Schlucken Sie die Tablette unzerkaut, bei Bedarf mit einer ausreichenden Menge Wasser. Die Antibabypille sollte jeden Tag zur selben Zeit eingenommen werden.

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Was, wenn ich eine Pille vergesse?

Wenn die Einnahme einen Zeitraum von 12 Stunden noch nicht überschritten hat, sollten Sie die vergessene Pille nachträglich sofort bei Bemerken zu sich nehmen. So ist der Empfängnisschutz weiterhin gewährleistet. Die nächste Tablette nehmen Sie wieder zur gewohnten Zeit ein. Wird in der ersten Woche die Einnahme der Pille um mehr als 12 Stunden überschritten, ist kein zuverlässiger Schutz mehr gewährleistet.

In diesem Fall sollte zusätzlich mit einem Kondom verhütet werden. Wird in der zweiten oder dritten Woche eine Tablette vergessen, ist die empfängnisverhütende Wirkung nicht herabgesetzt - vorausgesetzt, die Tabletteneinnahme ist in den sieben Tage zuvor korrekt erfolgt. Detaillierte Informationen dazu finden Sie auch in der Packungsbeilage der Pille.

Was zu tun ist wenn man die Pille vergessen hat

Ist die Einnahme der Pille unbedenklich?

Die Pille ist seit über 50 Jahren auf dem Markt und zählt zu den besterforschten Arzneimitteln. Dennoch kann sie wie jedes Arzneimittel Nebenwirkungen haben und wird nicht von jeder Frau vertragen.

Wie sicher ist diese Verhütungsmethode?

Die Antibabypille zählt zu den zuverlässigsten Verhütungsmethoden. Sie schützt mit 99-prozentiger Sicherheit vor einer ungewollten Schwangerschaft. In Deutschland gehört sie daher zu den beliebtesten Verhütungsmitteln. Mehr als die Hälfte aller Frauen nutzen sie.

Wie sicher ein bestimmtes Verhütungsmittel ist, lässt sich anhand des sogenannten Pearl-Index bestimmen. Dieser gibt die absolute Anzahl der Schwangerschaften von 100 Frauen an, die ein Jahr lang mit dem jeweiligen Mittel verhütet haben. Der Pearl-Index der Pille liegt bei 0,1 bis 0,9 und ist somit sehr niedrig. Die Antibabypille bietet also einen effektiven Schwangerschaftsschutz.

Mehr zur Sicherheit der Pille erfahren.

Neben- und Wechselwirkungen

Wie bei jedem anderen Arzneimittel können auch bei der Pille Nebenwirkungen auftreten. Dies muss aber nicht der Fall sein. Insbesondere für gesunde Frauen, die nicht rauchen, besteht kaum Risiko bei der Einnahme der Pille. Die Nebenwirkungen unterscheiden sich anhand der Zusammensetzung und Dosis der Wirkstoffe. Informieren Sie sich bitte vor der Medikamenteneinnahme mittels der Packungsbeilage über die Nebenwirkungen. Auf fernarzt.com sind auf den Produktseiten ebenfalls die möglichen Auswirkungen ausführlich beschrieben.

Wird die Antibabypille gleichzeitig mit anderen Medikamenten eingenommen, kann dies zu Wechselwirkungen führen. Informieren Sie deshalb bei der Ersteinnahme der Pille unbedingt Ihren Arzt über Ihre aktuelle Medikation. Insbesondere Antibiotika können die empfängnisverhütende Wirkung der Pille herabsetzen. Weitere Wechselwirkungen werden im Beipackzettel des jeweiliges Präparats sowie auf fernarzt.com auf der jeweiligen Produktseite aufgeführt.

Risikofaktoren der Pille

Grundsätzlich birgt die Einnahme der Pille kaum Risiken. Das Thromboserisiko kann sich allerdings in Verbindung mit individuellen Risikofaktoren wie Rauchen, Migräne, Bluthochdruck oder Übergewicht erhöhen. Treffen zwei oder mehrere Faktoren auf Sie zu, sollte die Pilleneinnahme vorab mit einem Gynäkologen besprochen werden.

Die Pille kann das Risiko für Blutgerinnsel erhöhen. Es kommt jedoch nur in sehr seltenen Fällen tatsächlich zu einer Thrombose. In den meisten Fällen ist dies außerdem nicht auf die Pille allein zurückzuführen. Zu den Faktoren, die das Risiko für ein Blutgerinnsel in Kombination mit der Pille erhöhen, zählen:

  • Rauchen

  • Übergewicht

  • Migräne

  • Bluthochdruck

  • Herzprobleme

  • Diabetes

  • anstehende Operationen oder längere Bettlägerigkeit aufgrund einer Verletzung oder Krankheit bzw. ein eingegipstes Bein

  • Alter über 35 Jahre

  • Entbindung vor wenigen Wochen

  • wenn bei einem Ihrer nächsten Angehörigen in jungen Jahren (d.h. jünger als 50 Jahre) ein Blutgerinnsel im Bein, in der Lunge oder in einem anderen Organ aufgetreten ist. In diesem Fall haben Sie womöglich eine erbliche Blutgerinnungsstörung.

Das Risiko für die Bildung eines Blutgerinnsels steigt mit der Anzahl der vorliegenden Erkrankungen und Risikofaktoren. Flugreisen über 4 Stunden oder mehr können Ihr Risiko für ein Blutgerinnsel vorübergehend erhöhen, insbesondere wenn bei Ihnen weitere der aufgeführten Faktoren vorliegen.

So erkennen Sie ein Blutgerinnsel:

Tritt bei Ihnen eines dieser Anzeichen auf? Woran könnten Sie leiden?
Schwellung eines Beins oder längs einer Vene im Bein oder Fuß, vor allem, wenn gleichzeitig Folgendes auftritt: Schmerz oder Druckschmerz im Bein, der möglicherweise nur beim Stehen oder Gehen bemerkt wird; Erwärmung des betroffenen Beins; Änderung der Hautfarbe des Beins, z. B. aufkommende Blässe, Rot- oder Blaufärbung Beinvenenthrombose
Plötzliche unerklärliche Atemlosigkeit oder schnelle Atmung; plötzlicher Husten ohne offensichtliche Ursache, bei dem Blut ausgehustet werden kann; stechender Brustschmerz, der bei tiefem Einatmen zunimmt; starke Benommenheit oder Schwindelgefühl; schneller oder unregelmäßiger Herzschlag starke Magenschmerzen. Wenn Sie sich nicht sicher sind, sprechen Sie mit einem Arzt, da einige dieser Symptome wie Husten oder K Kurzatmigkeit mit einer leichteren Erkrankung wie z.B. einer Entzündung der Atemwege (z.B. einem grippalen Infekt) verwechselt werden können. Lungenembolie

Suchen Sie unverzüglich ärztliche Hilfe auf, wenn Sie mögliche Anzeichen eines Blutgerinnsels bemerken, die bedeuten könnten, dass Sie ein Blutgerinnsel im Bein (d. h. tiefe Beinvenenthrombose), ein Blutgerinnsel in der Lunge (d. h. Lungenembolie), einen Herzinfarkt oder einen Schlaganfall haben.

Welche Pille ist die richtige für mich?

Es gibt viele unterschiedliche Verhütungspillen. Welche sich für Sie am besten eignet, ist sehr individuell.

Wenn Sie gesund sind und die oben genannten Risikofaktoren nicht auf Sie zutreffen, können Sie grundsätzlich zu jeder Pille greifen. Möchten Sie die Pille während der Stillzeit einnehmen oder ein besonders geringes Thromboserisiko auf sich nehmen, sollten Sie zu einem östrogenfreien Präparat greifen. Einige Pillen wirken sich besonders gut auf das Hautbild aus und werden daher oft Akne-Patientinnen verschrieben. Andere sind vor allem bei Menstruationsbeschwerden wie Zyklusunregelmäßigkeiten oder starken Schmerzen empfehlenswert.

Ist Ihr Alltag von einem sehr ungleichmäßigen Tagesrhythmus geprägt, kann es von Vorteil sein, von der Minipille auf die Mikropille umzusteigen. Diese bieten zumeist einen 3 bis 4 Mal längeren Einnahmezeitraum von 12 Stunden. Auch wenn unregelmäßige Zyklen und Menstruationsblutungen stören, kann der Wechsel zu einem niedriger dosierten Präparat günstig sein.

Verhütung Behandlung
Welche Pille benötige ich?

Jede Frau ist individuell und reagiert auf die verschiedenen Pillen anders. Daher ist es wichtig, die eigene Gesundheit zu beachten und einen Arzt zu konsultieren . Bei Fernarzt können Sie das via Telefon oder Video machen oder ein Medikament per Fragebogen erhalten.

Kann ich die Pille einfach wechseln?

Sprechen Sie bitte vor dem Präparatwechsel mit Ihrem Arzt. Er wird Sie auf die Besonderheiten der einzelnen Pillen hinweisen und Ihre individuellen gesundheitliche Situation berücksichtigen. Informationen zu einem Umstieg befinden sich auch auf dem jeweiligen Beipackzettel.

Der Zeitpunkt des Wechsels richtet sich auch danach, welche Form der Pille Sie einzunehmen planen. Generell sollte der aktuelle Blister aufgebraucht werden. Danach kann innerhalb der Mikropillen bzw. der Minipillen der Umstieg erfolgen. Liegen bei Ihnen schwerwiegende Nebenwirkungen vor, so sollte unter Umständen direkt gewechselt werden - unabhängig von der Dosierung des Verhütungsmittels. Beim Umstieg von einer Minipille zu einer Mikropille (und andersrum) ist es empfehlenswert, einmalig keine Pillenpause zu machen und innerhalb der ersten 7 Tage zusätzlich ein Kondom zu nutzen. Das Aussetzen der Pause ist auch beim Wechsel innerhalb der gleichen Pillenart jedenfalls die sicherste Variante.

Wird ein neues Präparat eingenommen, so geht mit der Hormonumstellung auch immer eine Gewöhnungszeit des Körpers einher. Die Umstellung kann mehrere Wochen beanspruchen und sich in Form verschiedener Erscheinungen äußern. Unregelmäßige Blutungen sowie Schmierblutungen sind dann kein seltener Fall. Auch Haarausfall oder etwa unreine Haut können Begleiterscheinungen darstellen, die im Normalfall vorübergehend sind. Hier ist also für rund 3 Monate Geduld angesagt. Erst dann kann die Wirkung des Präparats beurteilt werden, weshalb auch erst dann gegebenenfalls ein erneuter Wechsel in Anbetracht gezogen werden sollte. Positive Nebenwirkungen zeigen sich teilweise bereits nach den ersten Wochen.

Der Pillenvergleich - Was, wenn meine Pille nicht verfügbar ist?

Es kann vorkommen, dass das gewünschte Präparat in der Apotheke nicht vorhanden ist. Im Notfall kann dann auf ein Präparat zurückgegriffen werden, welches die gleichen Wirkstoffe in der selben Dosierung enthält. Was vielen Frauen also nicht bewusst ist: Tatsächlich ähneln sich viele Antibabypillen!

Präparate mit denselben Wirkstoffen und Dosen wirken also auf gleiche Weise und können einander im Zweifel ersetzen.

Die folgende Tabelle soll einen Überblick hierüber geben und einen Orientierungspunkt für Frauen darstellen, die ihr Präparat wechseln wollen oder müssen. Ist Ihre Pille auf fernarzt.com nicht verfügbar, können Sie diese in der Tabelle suchen und vergleichbare Pillen finden. Es handelt sich bei dieser nicht um eine abschließende Liste aller auf dem Markt verfügbaren Medikamente. Sie enthält lediglich Einphasenpräparate.

Bitte beachten Sie, dass die Pille nicht zu häufig gewechselt werden sollte. Sprechen Sie bitte vor dem Präparatwechsel mit Ihrem Arzt. Er wird Sie auf die Besonderheiten der einzelnen Pillen hinweisen und Ihre individuellen gesundheitliche Situation berücksichtigen. Informationen zu einem Umstieg befinden sich auch auf dem jeweiligen Beipackzettel sowie unter dem Punkt "Welche Pille ist die richtige für mich?".

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Quellen

  • Apotheken Umschau (12.02.2019), Verhütung: Die Pille, unter https://www.apotheken-umschau.de/Verhuetung/Verhuetung-Die-Pille-52260.html [abgerufen am 31.03.2020]
  • Öffentliches Gesundheitsportal Österreichs (03.05.2019), Die Pille, unter https://www.gesundheit.gv.at/leben/sexualitaet/verhuetung/verhuetungsmittel/hormonelle-verhuetung/pille [abgerufen am 31.03.2020]
  • Dr. Österle, D. & Feichter, M. (07.02.2020), NetDoktor, Pille, unter https://www.netdoktor.de/verhuetung/pille/ [abgerufen am 31.03.2020]
  • Amboss (27.03.2020), Hormonelle Kontrazeption (Ovulationshemmer), unter https://www.amboss.com/de/library#xid=Em08hg&anker=Zc3fe73a267b5941350cfd7fee8e1f20a [abgerufen am 31.03.2020]

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